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Kokosblütenzucker

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Artikelnummer: 031SOL0002 Kategorie:

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Ölmühle Solling Kokosblütenzucker. Brauner Bio-Zucker aus dem Nektar der Kokospalme – karamellig, malzig und mit leichten Röstnoten.

Ölmühle Solling Kokosblütenzucker ist ein naturbelassener, unraffinierter Bio-Zucker aus dem Blütennektar der Kokospalme. Er stammt von Kleinbauern auf Java in Indonesien und kommt über die Ölmühle Solling aus Boffzen an der Weser zu uns. Inhalt 350 g, einzige Zutat ist Bio-Kokosblütenzucker.

Kokosblütenzucker von der Ölmühle Solling hat mit dem Fruchtfleisch der Kokosnuss nichts zu tun. Er entsteht weiter oben an der Palme, an den Blütenständen. Wird ein Blütenstängel angeritzt, tritt ein süßer Nektar aus. Diesen Saft sammeln die Bauern, kochen ihn ein, bis er dick wird, und lassen ihn kristallisieren. Heraus kommt ein körniger, brauner Zucker. Raffiniert wird er danach laut Hersteller nicht, er bleibt also so, wie er aus dem Kessel kommt. Deshalb hat er Farbe und Eigengeschmack, ganz anders als weißer Haushaltszucker. Nach Kokos schmeckt er übrigens kaum, sondern eher nach Karamell. In vielen Ländern Südostasiens ist Palmzucker dieser Art seit langem eine gewöhnliche Küchenzutat, bei uns entdecken ihn immer mehr Menschen für Gebäck und Getränke.

Geschmack

Laut Hersteller hat der Zucker eine karamellartige Süße mit Malz- und leichten Röstnoten. Probier ein paar Kristalle pur von der Fingerspitze: Zuerst kommt die Süße, dann ein warmer Ton wie von hellem Karamell, am Ende ein Hauch von Malz.

Diese Würze macht den Unterschied. In Kaffee und Kakao passt sie wunderbar, in Gebäck mit Zimt, Nüssen oder Schokolade ebenso. Auch ein Pflaumenkuchen mit Streuseln bekommt damit eine dunklere, würzigere Note. Wer einen völlig neutralen Zucker sucht, etwa für ein zartes Zitronensorbet, wird den Karamellton als zu kräftig empfinden. Dann ist weißer Zucker die bessere Wahl.

Verwendung

Laut Hersteller ersetzt er herkömmlichen Zucker im Verhältnis eins zu eins. Du kannst ihn also direkt in deine gewohnten Rezepte geben. Er passt ins Müsli und in den Joghurt, in Kaffee, Tee, Smoothies und selbstgemachte Limonade. Beim Backen bringt er in Bananenbrot, Haferkeksen, Apfelkuchen oder Brownies eine leichte Karamellnote mit.

Auch in der herzhaften Küche hat er seinen Platz. Der Hersteller nennt asiatische und orientalische Gerichte. Eine Prise rundet ein Thai-Curry, eine Erdnusssoße oder eine Marinade für Hähnchen ab. In Dressings gleicht er die Säure von Limette oder Essig aus. Für ein schnelles Dressing verrührst du Limettensaft, Sojasoße, einen Teelöffel von dem braunen Zucker und etwas Öl.

Unser Tipp: Streue eine dünne Schicht des Zuckers auf Milchreis oder Crème brûlée und flämme sie kurz ab. Die Karamellkruste schmeckt nach Malz und Röstung.

Herkunft

Der Zucker kommt laut Hersteller von Kleinbauern auf der indonesischen Insel Java. Dort wird der Nektar täglich von Hand geerntet. Noch am selben Tag kochen die Bauern ihn ein und bringen ihn zum Kristallisieren. Das Bio-Logo nennt Nicht-EU-Landwirtschaft und die Kontrollstelle DE-ÖKO-039.

Die Ölmühle Solling führt den Zucker als Teil ihres Kokos-Sortiments, zu dem laut Factsheet 17 Spezialitäten gehören. Die Gründerfamilie Baensch war vor 1996 unter anderem in Südostasien tätig, daraus sind dauerhafte Handelspartnerschaften entstanden. Ihren Sitz hat die Mühle seit 2008 in Boffzen im Weserbergland, direkt an der Weser bei Holzminden. Dort gibt es auch einen Mühlenladen mit Schaugarten.

Für wen

Der Zucker ist für dich, wenn du beim Backen und Kochen mit dem Geschmack der Süße spielen möchtest. Kaffeetrinker, die ihren Cappuccino mit Karamellnote mögen, kommen ebenso auf ihre Kosten wie Fans asiatischer Küche. Laut Zutatenliste enthält er keines der 14 Hauptallergene. Lagere die Packung kühl und dunkel und gut verschlossen. Für Backrezepte mit Kokos passen die Kokosraspel Bio, für Kekse das Mandelmehl teilentölt. Alles Weitere findest du auf unserer Seite zur Ölmühle Solling. Nicht geeignet ist er als Ersatz für Süßstoff, denn Kokosblütenzucker ist und bleibt Zucker.

Ein karamelliger Bio-Zucker von Kleinbauern auf Java – für Kaffee, Kuchen und Currys mit Tiefe.

Bildnachweis: Ölmühle Solling/Maike Wittreck

Inhalt

350 g

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