Jörg Geiger Cuvée Nr. 11 alkoholfrei. Prickelnde alkoholfreie Cuvée aus unreifem Apfel mit Eichenlaub – zitronig frisch, mit Holztannin im Nachhall.
Jörg Geiger Cuvée Nr. 11 alkoholfrei ist eine nummerierte Cuvée der Manufaktur Jörg Geiger aus Schlat auf der Schwäbischen Alb: 90 Prozent Apfelsaft aus Schwäbischem WiesenObst, dazu Birnensaft, ein Extrakt aus Eichenlaub, Kräuter und Gewürze, prickelnd, 0,0 % Alkohol, 750 ml. Kein Apfelschorle-Ersatz, kein Sekt – ein Menübegleiter mit Holznote.
Cuvée Nr. 11 von Jörg Geiger gehört zu den nummerierten Cuvées der Manufaktur. Das sind eigenständige, alkoholfreie Kompositionen, die Jörg Geiger für die gehobene Gastronomie und anspruchsvolle Menübegleitungen entwickelt. Sie laufen bewusst getrennt von der Marke PriSecco. Jede Nummer steht für eine eigene Idee, bei der Nr. 11 lautet sie: unreifer Apfel und Eichenlaub. Früh geerntete Äpfel liefern Säure und Frische, das Eichenlaub bringt Holz und Tannin. Ein Herbstsonntag, auf dem Herd schmoren Waldpilze, im Ofen wartet eine Terrine: Hier gehört ein Glas hin, das nach Apfel schmeckt und nach Wald duftet.
Geschmack
In der Nase zeigt die Nr. 11 einen intensiven Duft nach reifen Äpfeln. Im Zusammenspiel mit den Holznoten des Eichenlaubs entstehen würzige, kräuterige Anklänge. Am Gaumen schmeckt sie nach sattem Apfel, getragen von einer fein zitronigen Säure. Das Tannin aus dem Holz zeigt sich im langen, frischen Nachhall.
Dieser Nachhall ist das Besondere an der Cuvée. Das Eichenlaub macht zwar nur 0,1 Prozent aus, gibt ihr aber spürbares Tannin, eine leicht trocknende Struktur wie bei einem Wein mit Holzkontakt. Dazu passt, dass die Manufaktur für die Nr. 11 laut eigener Sortenliste den Boskoop verwendet, einen Apfel mit viel Säure.
Verwendung
Die Nr. 11 trinkst du gut gekühlt bei 8 bis 10 °C aus dem Sektglas. Als Aperitif öffnet sie den Abend frisch und zitronig. Am Tisch empfiehlt die Manufaktur eine Kaninchenterrine mit gebratenen Waldpilzen, Trüffelnudeln und gebratenen Fisch. Das sind Gerichte mit Waldboden, Butter und Röstaromen, und genau dort greift die Holznote aus dem Glas an.
Tagliatelle mit etwas Trüffelbutter, eine Pilzpfanne mit Semmelknödel oder ein Zanderfilet auf der Haut gebraten funktionieren im Alltag genauso gut. Wer einen Aperitif mit Alkohol mischen möchte, gibt nach Empfehlung der Manufaktur vier Zentiliter Don’t call me Gin ins Glas.
Unser Tipp: Brate die Waldpilze scharf in Butter an und gib erst zum Schluss etwas Thymian dazu. Die Röstaromen der Pilze und das Holz im Glas finden sich sofort.
Herkunft
Die Nr. 11 kommt aus der Manufaktur Jörg Geiger in Schlat am Albtrauf der Schwäbischen Alb. Jörg Geiger ist gelernter Koch und übernahm 1997 den elterlichen Gasthof Lamm. Die erste nummerierte Cuvée, die Nr. 7, entstand 2009. Seitdem ist eine ganze Reihe dazugekommen, jede mit eigener Frucht und eigenem Auftrag am Tisch. Für Restaurants hat die Manufaktur eigene Ansprechpartner, und die Cuvées sind laut Hersteller für genau diese Menübegleitung gedacht. Zuhause bekommst du damit denselben Ansatz an deinen Esstisch.
Der Rohstoff ist Schwäbisches WiesenObst: alte, oft herbe Apfel- und Birnensorten von Streuobstwiesen aus der Region, geliefert von Landwirten aus der Umgebung. Der Boskoop gehört zu den Sorten, die die Manufaktur ausdrücklich nennt. Alle Schritte von der Anlieferung bis zur Abfüllung finden in der Manufaktur statt. Weil die Cuvée auf Saftbasis entsteht, liegt ihr Alkoholgehalt bei 0,0 Prozent.
Für wen
Die Nr. 11 ist für alle, die zum Essen ein alkoholfreies Glas mit Struktur suchen und Säure mögen. Sie passt zum Herbstmenü, zum Pilzessen mit Freunden und zu jedem Abend, an dem ein Weißwein aus dem Holz fehlen würde. Wer den Apfel lieber würzig-scharf mag, greift zur PriSecco Apfelsinfonie. Alle Cuvées findest du auf unserer Jörg-Geiger-Seite. Nicht geeignet ist die Nr. 11 für alle, die einen süßen, runden Fruchtsprudel erwarten – sie ist schlank, säurebetont und herb im Abgang.
Unreifer Apfel und Eichenlaub – die alkoholfreie Cuvée aus Schlat für Pilze, Terrine und gebratenen Fisch.






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