Wajos Sugo all‘ Arrabbiata. Tomaten, Olivenöl, Knoblauch, Zwiebeln und Chili, fruchtig mit Schärfe – die Pastasauce aus dem Glas für den Abend, an dem das Schnippeln ausfällt.
Wajos Sugo all‘ Arrabbiata ist eine Pastasauce aus Tomaten, Olivenöl, Zucker, Salz, Zwiebeln, Knoblauch und 0,1 Prozent Chili, 300 g aus Dohr an der Mosel. Kein Tomatenmark, kein Ketchup, keine Sahnesauce, sondern ein fertiger Sugo mit sieben Zutaten, der nur noch warm gemacht wird. Vegan.
Sugo all‘ Arrabbiata von Wajos trägt die Wut im Namen – arrabbiata heißt „zornig“, weil der Chili in der römischen Sauce beißt. Dieser Sugo ist die gemäßigte Version: Chili steckt mit 0,1 Prozent drin, genug für Wärme im Abgang, zu wenig, um ein Kind vom Tisch zu treiben. Der Rest ist Tomate, viel davon, mit Olivenöl, Zwiebel und Knoblauch, wie eine Sauce, die jemand eine Stunde hat einkochen lassen. Für uns ist das der Unterschied zwischen dem Glas, das du aus Verlegenheit kaufst, und dem, das du bewusst in den Vorrat stellst.
Tomate vorn, Knoblauch und Olivenöl dahinter, der Chili wärmt zum Schluss
Der Sugo riecht beim Öffnen nach gekochter Tomate und Knoblauch. Zuerst die Tomate, fruchtig und leicht süß; Zucker steht zwar an dritter Stelle, aber mit 5,5 Gramm auf 100 Gramm bleibt er im Rahmen einer Tomatensauce. Dann Zwiebel und Knoblauch, weich gekocht, das Olivenöl rund im Hintergrund. Die Schärfe kommt spät und bleibt moderat. 63 Kilokalorien auf 100 Gramm, 1,4 Gramm Salz – abschmecken lohnt sich. Für alle, die eine Arrabbiata mit echtem Feuer erwarten, ist der Sugo nicht geeignet – dann hilft ein Teelöffel Patatas Bravas Hot Dip beim Erwärmen nach.
Über Penne, auf Pizza, zu Gnocchi und als Basis für mehr
Penne all’Arrabbiata ist das Original: Nudeln kochen, Sugo in der Pfanne erwärmen, Nudeln mit einem Schuss Kochwasser dazu, kurz schwenken, Parmesan. Ein Glas reicht für zwei bis drei Portionen. Auf Pizzateig ersetzt er die Tomatensauce, über Gnocchi ist er das Zehn-Minuten-Essen, mit Hackfleisch angebraten wird er zur schnellen Bolognese. Zu Shakshuka: Sugo erwärmen, Eier hineinschlagen, Deckel drauf, zehn Minuten. Wer mehr Fülle will, brät Zucchini oder Paprika an und gießt den Sugo darüber – dann reicht das Glas auch für vier. Ein Rest im Glas wird am nächsten Tag zur Tomatensuppe mit etwas Brühe. Nicht geeignet ist er kalt als Dip – Olivenöl und Tomate wollen Wärme. Und langes Kochen erübrigt sich, er ist schon fertig.
Unser Tipp: Herznudeln mit dem Sugo, darüber ein paar Tropfen Knoblauch auf Olivenöl – unser Freitagabend, wenn der Kühlschrank leer ist und niemand einkaufen war.
Ein Sugo aus Dohr, wo ein Familienbetrieb das meiste selbst macht
Der Sugo kommt von Wajos aus Dohr bei Cochem an der Mosel, einem Familienunternehmen mit rund 900 Artikeln, von denen die meisten vor Ort entstehen und im eigenen Labor geprüft werden. Der Name steht für Walter Josef Oster aus der Winzerfamilie in Ediger-Eller, 15 Generationen Weinbau; seine Likörmanufaktur der 1980er-Jahre bauten Peter Oster und Ulf Schwichtenberg zur heutigen Marke mit über 80 Mitarbeitern aus.
Das Glas für den Vorrat und für Abende, an denen der Einkauf ausfiel
Der Sugo ist das Glas für Familien, die einmal pro Woche in Not geraten, und für alle, die Pasta mit einer Sauce jenseits der Tüte wollen. Als Geschenk passt er ins Nudelpaket mit den Schmetterlings-Nudeln Mini; die zweite Sorte, die wir dazu empfehlen, ist der Sugo Mediterraneo, alle Sugos stehen auf unserer Wajos-Seite. Lichtgeschützt lagern, angebrochen im Kühlschrank und innerhalb weniger Tage aufbrauchen. Nicht geeignet ist der Sugo für alle, die beim Wort Arrabbiata Schweiß auf der Stirn erwarten.
Tomate, Knoblauch, Olivenöl und ein wenig Chili – der Sugo von der Mosel für den Abend, an dem die Pasta in zehn Minuten fertig sein muss.






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