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Apfelbrand im Kastanienfass

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Artikelnummer: 026MAN0672 Kategorie:

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Jörg Geiger Apfelbrand im Kastanienfass. Obstbrand aus Äpfeln, im Kastanienfass gelagert – würzig, fruchtig, mit frischen Holznoten, 42 % vol.

Jörg Geiger Apfelbrand im Kastanienfass ist ein Obstbrand der Manufaktur Jörg Geiger aus Schlat auf der Schwäbischen Alb: aus Äpfeln gebrannt im Gasthof Lamm und anschließend im Fass aus Kastanienholz gelagert, 42 % vol, 700 ml im Schmuckkarton. Kein Likör, kein junger Klarer – ein fassgelagertes Destillat für das kleine Glas.

Apfelbrand im Kastanienfass von Jörg Geiger verbindet zwei Dinge: die Frucht reifer Äpfel und das Holz der Kastanie. Ein Obstbrand entsteht, indem vergorenes Obst destilliert wird. Übrig bleiben Alkohol und die Aromen der Frucht. Beim Brennen trennt die Manufaktur Vor-, Mittel- und Nachlauf und selektiert dabei laut eigener Angabe zweifach. Dort, im Kastanienholz, bekommt der Brand Farbe und eine würzige Holznote. Ein Winterabend nach dem Sonntagsbraten, der Tisch ist abgeräumt, und aus dem Schmuckkarton kommt eine Flasche für ein letztes, kleines Glas.

Geschmack

Schon in der Nase zeigt der Apfelbrand einen würzigen Duft von reifen Äpfeln, gepaart mit den intensiven Holznoten der Kastanie. Im Glas leuchtet er bernsteinfarben. Am Gaumen entfaltet er kräftige Würze und Frucht. Im Mittelstück umhüllen frisch wirkende Holznoten die Apfelfrucht und halten sie in Balance. Der Abgang ist lang, würzig und fruchtig.

Das Kastanienholz bringt eine frisch wirkende, würzige Holznote, die dem Apfel genug Raum lässt. So bleibt die Frucht der Hauptdarsteller, das Holz rahmt sie ein.

Verwendung

Den Apfelbrand trinkst du am besten bei Zimmertemperatur aus einem kleinen Nosing- oder Stielglas, zwei Zentiliter reichen. Schwenk das Glas kurz und lass ihm einen Moment, dann öffnen sich Apfel und Holz. Als Digestif nach einem kräftigen Essen hat er seinen festen Platz. Eine angebrochene Flasche lagerst du aufrecht, kühl und dunkel, dann bleibt der Brand lange unverändert.

Zum Dessert passt er, wenn der Teller die Apfelfrucht aufgreift. Ein warmer Apfelstrudel, ein Bratapfel mit Nüssen oder ein Stück Apfelkuchen mit Sahne stehen gut neben dem Glas. Auch zu einem Stück dunkler Schokolade funktioniert die Würze aus dem Kastanienholz. Es ist eine Spirituose mit 42 % vol, die Abgabe erfolgt ab 18 Jahren.

Unser Tipp: Füll den Bratapfel mit Walnüssen, Rosinen und etwas Zimt und stell das Glas Apfelbrand daneben. Apfel im Ofen, Apfel im Glas: Das Holz der Kastanie verbindet beides.

Herkunft

Der Apfelbrand kommt aus der Manufaktur Jörg Geiger in Schlat am Albtrauf der Schwäbischen Alb. Brennen ist dort Familientradition. Schon Jörg Geigers Vater brannte im Gewölbekeller unter dem Gasthof Lamm, damals aus der alten Birnensorte Stuttgarter Gaishirtle. Gebrannt wird bis heute im Gasthof Lamm in Schlat, der schon im 17. Jahrhundert in Familienhand urkundlich erwähnt wurde. Jörg Geiger ist gelernter Koch und übernahm den Gasthof 1997.

Der Rohstoff ist Schwäbisches WiesenObst: alte, oft herbe Apfel- und Birnensorten von Streuobstwiesen aus der Region, geliefert von Landwirten aus der Umgebung. Die Manufaktur lagert ihre Obstbrände in Holzfässern und wählt das Fass nach dem Charakter der jeweiligen Sorte. Für diesen Apfel fiel die Wahl auf Kastanie. Für andere Brände nutzt die Manufaktur gebrauchte Fässer mit Whisky-, Cognac- oder Süßwein-Vorbelegung, bei der Johannisbeere etwa ein Madeirafass. Jedes Fass soll zum Charakter seiner Frucht passen.

Für wen

Der Apfelbrand ist für alle, die Obstbrände mit Fassreifung schätzen und etwas Eigenständiges suchen. Im Schmuckkarton ist er ein Geschenk für Menschen, die Whisky oder Cognac mögen und neugierig auf einen Brand vom Streuobst sind. Wer Birne mag, findet sie im Nägelesbirne Birnenbrand. Dunkle Beerenfrucht aus dem Madeirafass bietet die Johannisbeere im Madeirafass. Alle Brände findest du auf unserer Jörg-Geiger-Seite. Nicht geeignet ist der Apfelbrand für alle, die einen süßen, milden Apfellikör erwarten – er ist ein kräftiges Destillat mit 42 % vol.

Äpfel vom Streuobst, gebrannt im Gasthof Lamm und im Kastanienfass gelagert – der Obstbrand aus Schlat für das kleine Glas nach dem Essen.

Inhalt

700 ml

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